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Züchtung schnell wachsender Baumarten der Gattungen Populus, Robinia und Salix für die Produktion nachwachsender Rohstoffe im Kurzumtrieb

Herzlich willlkommen auf der Homepage des FastWood Verbundvorhabens!


Die Bundesregierung hat anspruchsvolle Ausbauziele für erneuerbare Energien formuliert: Beim Gesamtenergieverbrauch sollen bis 2020 mindestens 20 Prozent davon aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Bis 2050 soll mehr als die Hälfte des deutschen Primärenergieverbrauchs aus regenerativen Quellen kommen.

Die Vorteile nachwachsender Rohstoffe gegenüber fossilen Energieträgern sind vielfältig. So sind nachwachsende Rohstoffe weitgehend CO2-neutral und verschärfen bei ihrer Nutzung nicht den Treibhauseffekt. Der Anbau von schnell wachsenden Baumarten auf landwirtschaftlichen Flächen kann sogar durch die erhöhte Bindung von CO2 in Form von Dendromasse und im Boden einen erheblichen Beitrag zur Entlastung der Umwelt leisten. Der Schutz und die Ausweitung von Senken, die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft und die Sequestrierung von CO2 sind unter anderem als zu ergreifende Maßnahmen im Kyoto Protokoll festgeschrieben.

Nachwachsende Rohstoffe eröffnen Möglichkeiten zur Verwirklichung einer Kreislaufwirtschaft. Die Nutzung von Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe in umwelt­sensiblen Bereichen bietet vielfältige Vorteile. Zudem können nachwachsende Rohstoffe zur Erhaltung der biologischen Vielfalt beitragen und die Kulturlandschaft bereichern. Allerdings kann durch die begrenzt zur Verfügung stehende Fläche nur ein Teil der Energieerzeugung durch Biomasse erfolgen.

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Im Gegensatz zu landwirtschaftlich erzeugten nachwachsenden Rohstoffen wie Mais, Getreide oder Raps, die für die Energieumwandlung bereits großräumig eingesetzt werden, weisen forstlich erzeugte nachwachsende Rohstoffe (Holz) auf Kurzumtriebsflächen eine deutlich effizientere Energieumwandlungsrate auf. Daher stellen schnell wachsende Bäume eine sinnvolle Alternative bzw. Ergänzung dar. Leider steht bei Pappel, der neben Weide wichtigsten Gattung für den Kurzumtrieb, bisher nur eine sehr begrenzte Anzahl von geeigneten Klonen zur Verfügung. Dieser Umstand macht die Deckung des entstandenen Bedarfs schwierig und führt dazu, dass auch ungeprüftes Vermehrungsgut aus dem Ausland oder Sorten unsicherer Identität verwendet werden. Da Pappeln dem Forstvermehrungsgutgesetz unterliegen und als Klone vegetativ vermehrt werden, ist eine Zulassung als geprüftes Vermehrungsgut notwendig.

In dem ab 1. Oktober 2008 bewilligten Verbundvorhaben „Züchtung schnellwachsender Baumarten für die Produktion nachwachsender Rohstoffe im Kurzumtrieb (FastWOOD)“ sollen daher sowohl Klone aus vorhandenem Material selektiert und geprüft als auch neue Klone über kontrollierte Kreuzungen gezüchtet werden. Die Förderung des Verbundvorhabens erfolgt durch finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) als Projektträger des BMELV für das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“.

In dem Verbundvorhaben FastWOOD steht die Züchtung neuer Sorten an erster Stelle. Ein Internetportal soll die Ergebnisse des Verbundvorhabens allen Interessierten zugänglich machen. Die Aufgaben der einzelnen Projektpartner können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden.

Die Förderung des Verbundvorhabens erfolgt durch finanzielle Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Fachagentur Nachwachsender Rohstoffe e.V. (FNR) als Projektträger des BMEL für das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“.

 

Informationsflyer FastWood

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